Wie kommt man am besten von Pachfurth nach Gattendorf? Der schnellste Weg führt sicher über eine asphaltierte Straße, der schönste jedoch liegt auf dem Wasser. Eingebettet in urwüchsige Vegetation schlängelt sich der Hausfluss des Vereins Seichtwasser-Rafting Nickelsdorf, die Leitha, durch eine wildromantische Auenlandschaft. Baumriesen säumen wie wachende Waldgeister das Ufer und vermitteln dem Menschen auf seinem kleinen Boot Schutz und Geborgenheit.

Am Samstag, dem 06.05.2017, beendete der Verein Seichtwasser-Rafting Nickelsdorf also seine Winterpause und machte sich daran, eben auf dieser Strecke, die erste Expedition des Jahres durchzuführen.

Liebe Freunde in Pachfurth (Katharina Wiser und Martin Gretsch) boten den Raftern Quartier und Frühstückstisch auf ihrem Bauernhof, um das von Werner "Wendi" Wendelin vorbereitete "Golser Zigeunerbratl" als Stärkung einzunehmen. Nach der Mahlzeit ging es ohne Umschweife zum nahe gelegenen Fluss und die Tour konnte starten. Selbst die Einweisung der Neulinge an Bord bedurfte nicht allzu langer Zeit.

Nach Zurücklegung eines guten Teils der Strecke, gegen Mittag ungefähr, begannen die Kehlen der fleißigen Rafter immer trockener zu werden und wie durch eine Fügung des Schicksals bot sich in Deutsch Haslau die Gelegenheit für einen Stopp, um im Gasthaus Hoffmann nach dem Rechten zu sehen. Nach ausreichender Flüssigkeitsaufnahme ging die Fahrt dann weiter, bis ein geeignetes Plätzchen für die Nahrungszubereitung gefunden werden konnte.

Rindsleber an Schweinefilet und Apfelspalten geröstet in Speck und Zwiebeln, das war das karge Mahl, mit welchem sich die 14 Besatzungsmitglieder begnügen mussten. Zum Glück waren in der Proviantkiste noch zwei delikat geräucherte Fische zu finden, ein Wels und ein Schlei, womit der Hungerepidemie Einhalt geboten werden konnte.

Nach kurzer Zeit des Müßiggangs und einem Verdauungsschluck wurde die Fahrt mit Ziel Gattendorf zu Ende geführt.

Bemerkenswert an dieser Tour war allemal, dass kein einziges Hindernis auf der gesamten Strecke den Weg versperrte – selbst die Ältesten unter der Rafting-Crew konnten sich nicht daran erinnern, so etwas schon jemals erlebt zu haben. Bei der Nachbesprechung der Expedition im Garten des Admirals wurde dieses Thema neben anderen wichtigen Nebensächlichkeiten noch eingehend behandelt.

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